“Goldenes Krieger-Ehrenkreuz“

Bei der Generalversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Woltersdorf im Jahre 1990 wurde dem langjährigen und hochbetagten Ehrenmitglied Adolf Schulz (Bussenschult) eine ganz besondere Ehrung zu teil. Er wurde für über 60-jährige Vereinsmitgliedschaft vom 1. Vorsitzenden Jürgen Bitter mit dem goldenen Krieger-Ehrenkreuz ausgezeichnet. Dieses war das erste Mal, daß diese hohe Auszeichnung innerhalb der Kameradschaft verliehen wurde.

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Jürgen Bitter zum militärischen Werdegang:

„Unser ältester Kamerad und Ehrenmitglied Adolf Schulz wurde am 29. Juni 1896 in Woltersdorf geboren. Im Alter von 19 Jahren wurde er 1915 als Rekrut zum Königl. Preussischen-Infanterie-Regiment Nr. 164 eingezogen. Hier war er mehrere Jahre im Heeresverpflegungsamt für die Versorgung der Truppe zuständig. Im letzten Kriegsjahr 1918 nahm er als aktiver Kämpfer an der Westfront im Grabenstellungskrieg in Flandern und in der Champagne,  an Kämpfen vor der Frontlinie Ypern-La Basse´, an der Schlacht bei Monchy-Bapaume` und an Abwehrkämpfen um die Siegfried-Linie teil. Gegen Kriegsende wurde Adolf Schulz nach Nordhorn im Hannoverschen zum Landwirtschaftlichen-Infanterie-Regiment Nr. 28 versetzt. Von hier aus wurde er im Zuge der Demobilisierung am 20. November 1918 aus dem Militärdienst nach Woltersdorf entlassen.

Im Jahr 1920 trat er in die damalige Woltersdorfer Kyffhäuserkameradschaft ein, die ein Vorläufer der Krieger- und Soldatenkameradschaft Woltersdorf war.  Am 17. März 1938 wurde Adolf Schulz in Salzwedel erneut gemustert. Auf Grund körperlicher Beeinträchtigungen wurde er nicht mehr bei der kämpfenden Truppe, sondern zum Heimatschutz bei der Landwehr eingesetzt.

Im April 1939 führte er seinen letzten Pferde-Treck von Gartow nach Fallersleben, und mit dieser Eintragung vom 13. April 1939 schließt auch sein Wehrpaß ab.“

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Das ehemalige Gehöft von Adolf Schulz befindet sich an der Westachse der genau 1 Kilometer langen Dorfstraße. Im Laufe der Jahre zu Wohnstätte und Werkstatt umgebaut, lebt heute sein Sohn Werner mit Familie und Enkelkindern darin. Die Eiche vor dem Haus wurde 1871 anläßlich des siegreichen Frankreichfeldzuges gepflanzt und heißt darum sinnigerweise „Friedenseiche“.

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