Schützenfest 1966

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Aufstellung vor dem alten Königsquartier in der Bahnhofstraße
(von links die Jugendgruppe: In diesem Jahr bereits mit Schiffchen als Kopfbedeckung aufgerüstet,  Jugendführer Karl Bense jun.,Werner Stödter, Siegfried Wacker, Gerhard  Schmidt, Horst-Herbert Dammann, Ernst Schulze, Manfred Stödter,  Karl-Heinz Lorenz, Ernst Krohne, Karl-Kammradt jun. und Manfred  Schneider als Gildeaspirant; rechts defiliert Oberleutlant Ernst Gain an seinem Hauptmann der 2. Kompanie, Karl Lüdemann vorbei)

Links im Hintergrund steht Friedrich Möller-Schulz vor seinem Jägerzaun. Der kleine Junge am rechten unteren Bildrand ist übrigens der heutige Gildeschriftführer Holger Hennings.“

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Die Veteranen der II. Kompanie ...
(von links, 1. Glied: Max Noatsch, Hermann Tiedeitz, Hartwig Riebow, Kurt Wolter, Ernst Lübbars;
2. Glied: Friedrich Schleese (halb verdeckt) und daneben Christoph Bösel mit  unvermeidlicher Zigarre; den Befehl ”Pfeifen und Lunten aus!” hat er  sicher überhört;
3. Glied, soweit erkennbar: Hermann Tischler-Schulz, Richard Grundschock, Willi Gehrmann, Heinrich Gauster)

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... und ihre Chargierten.
(So nannte man früher in der Gilde die schärpetragenden Funktioner.)

(von links: Karl Lüdemann, Adolf Bussen-Schulz, Adolf Lippe, Karl Bense,
Karl Gauster sowie Heino Wilke)

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Abschied vom alten Königshaus
(von links:
Begleitoffizier Ernst Peinert, alter König Walter Zipperle, neuer Kronprinz Werner  Schulz und Begleitoffizier Heinz Hennings, der in diese Funktion sofort  als alter Vizekönig eingetreten ist;
dahinter von links, 2. Kp.: Ernst Gain, Adolf Schulz und Karl Bense)

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Gildebegrüßung ...

„Holger Hennings, rechts im Bild, betrachtet fasziniert den blitzenden Degen seines Vaters

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... und in der Formation angekommen.
( ganz links: Hauptmann Waldemar Schulz; rechts die Offiziere Hans-Jörgen Lüdtke und  Karl Kammradt sen.; daneben „Spieß“ Adolf Bense, Rudi Klopp,  Hans-Hermann Schulz)

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„Auf geht´s zum neuen König!“
( rechts: Der 1. Vorsitzende und Gildeoberst Karl Thiele hat wieder das Kommando übernommen;
vorne links: Der wohl am meisten in Erinnerung bleibende Woltersdorfer Gildeschenker Karl(chen) Gehrken-Schulz);

„Rechts unten kämpft der heutige Leutnant Rüdiger Maatsch mit dem korrekten Sitz seiner Kniestrümpfe.“

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„Vorne weg - gestern wie heute - der Herr Hauptmann.“

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... die Gedanken sind schon im neuen Königshaus ...
(von links: Ernst Peinert, Walter Zipperle, Werner Schulz)

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... bei Nußecken und Astra-Bier.
(von links: designierter Kronprinz und stv. Schießwart Leutnant Werner Schulz, Gildetambour Oberleutnant Werner Gauster, Gildeoberst Karl Thiele)

Die Problematik mit den Leutnant´s

„Traditionsgemäß war es zumindestens bis 1964 so üblich, daß nur derjenige als Leutnant Offizier wurde, der vorher Schützenkönig der Gilde Woltersdorf gewesen war. Das gleiche galt analog für den gewesenen Kronprinzen, der dann Unteroffizier wurde.
Lediglich die gewählten Funktionsposten des 1. und 2. Vorsitzenden bildeten dahingehend eine Ausnahme, als daß sie nur für die Zeit ihrer Amtsführung in den Offiziersrang erhoben wurden, falls sie es nicht schon vorher waren. Diese Regelung betraf auch den gewählten Kompaniefeldwebel (Spieß), der den Feldwebeldienstgrad nur während seiner Dienststellung inne hatte.

In dem oben angeführten Jahr 1964 kam der Vorstand auf die schicksalhafte Idee, die Funktioner: Schieß- und Schriftwart Herbert Barstorf, den stellvertretenden Schießwart Werner Schulz und den Kassenführer Karl Möller zu Leutnant´s zu befördern.
Und schon ging das Rumoren in der Gilde los.

Ganz besonders das Offizierskorps, das sich selbst auch gerne als „Königskompanie“ bezeichnete, konnte dieser Maßnahme nur wenig abgewinnen. Ließ man bei Herbert Barstorf noch Gnade vor Recht walten, weil er als Schwerkriegsbeschädigter zwei Posten in Doppelfunktion ausübte, legte man bei Karl Möller schon härtere Maßstäbe an. Aber am meisten hatte  Werner Schulz, als Jüngster im Bunde, unter den Anfechtungen zu leiden. Er war erst 1961 in die Gilde eingetreten und wurde, nach bestandener Prüfung, in kürzester Zeit als Schießwartstellvertreter eingesetzt.
Am Ende seiner Kronprinzenzeit 1967 kam es dann zum endgültigen Eklat, als Teile der Gilde seine Beförderung zum Oberleutnant einforderten.
Daraufhin verordnete Werner Schulz  sich selbst eine Auszeit, die erst 21 Jahre später, mit seinem Wiedereintritt in die Schützengilde als Unteroffizier, endete.

Um den unliebsamen Streit endlich aus der Welt zu schaffen, beschloß man 1967 auf einer außerordentlichen Generalversammlung, zur alten Regelung von vor 1964 zurückzukehren und alle kürzlich beförderten Funktioner wieder in ihre alten Dienstgrade zu versetzen.

Herbert Barstorf widersetzte sich diesem Beschluß erfolgreich und blieb Leutnant bis zum Ende seiner Mitgliedschaft. Karl Möller nahm die Angelegenheit mit einem lachenden und weinenden Auge hin und knöpfte sich wieder seine Unteroffiziersstücke auf. 1971 wurde er zum Feldwebel befördert und 1977, nach seiner Majestätenzeit, als Oberleutnant in den Rang eines Oberschatzmeisters erhoben.“

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Ehrung des zweitbesten Schützen der 2. Kompanie
(Hermann Tiedeitz wird von Oberleutnant Ernst Gain ausgezeichnet;
von links: Kurt Wolter, Adolf Schulz, Karl Gauster;
unten rechts im Bild: Hermann Paartz)

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Majestätenausmarsch
(im Vordergrund Fahnenbegleiter Detlef Schwieger; dahinter von links: Begleitoffizier Ernst Peinert, Vizekönig Walter Zipperle,  Schützenkönig Heinz Kräft, Kronprinz Werner Schulz;
dahinter 2. Kp. von links: Ernst Gain, Hermann Tiedeitz, Karl Bense; im Hintergrund mit verschränkten Armen die Gattin Ursula des Begleitoffiziers Ernst Peinert)

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Die Majestätenreihe defiliert an der Jugendgruppe ...

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... und an der Schützenkompanie vorüber ...

„Schützenkönig Heinz Kräft wurde auf den Namen Heinz, der Freundliche proklamiert. Sein Kronprinz erhielt den Namen Werner, der Sachliche.“

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... und steht zum Abmarsch bereit.

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Ehrentänze: Zuführung der neuen Majestätengattin durch den Kronprinz

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Ehrentänze: ... desgleichen mit der Vizekönigsgattin

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Ehrentänze: Der neue Schützenkönig mit seiner Gattin

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Ehrentänze: Begleitoffizier Ernst Peinert führt dem neuen Kronprinzen seine Herzdame, Karin Wilke, zu.

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