Schützenfest 1973
(Fortsetzung ...)

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Es gab Schützenfeste in Woltersdorf, die waren  eigentlich wie immer, aber in diesem Jahr doch ganz anders.
An dieser Stelle soll hier nun der heutige Hauptmann und Fahnenbegleiter Herbert Gauster als Augenzeuge und Berichterstatter zu Wort kommen, denn Spieß Joachim Kracht war an dem betreffenden Tag beruflich schon wieder bei seinem Fernmeldeamt in Uelzen und Schützenbruder Jürgen Meyer bei seiner Panzer-Kompanie in der Lüneburger Schlieffen-Kaserne:

„Der Pfingstdienstag zeigte sich mit herrlichestem Sommerwetter.
Viele  Schützenbrüder hatten - wie immer -  an diesem Tag Urlaub genommen. Im Laufe der Mittagszeit fanden sich nach und nach und bereits in bester Feierlaune, immer mehr Woltersdorfer in der Gaststube von Roswitha und Adda Grönecke ein.
Es hatte bald den Anschein, daß in  diesem Jahr 3 Tage Woltersdorfer Schützenfest bei weitem nicht ausreichen würden. Als dann in den Nachmittagsstunden noch die  Feierabendleute hinzu kamen, entschloß man sich spontan, einen Dorfumzug zu veranstalten.
Die Schützenbrüder Herbert Gauster und Detlef Schwieger holten  flugs ihre Instrumente - Trompete und Akkordeon - von zu Hause und sorgten so für flotte Marschmusik. Bei Günter Wenzel, Am Sande, wurde dann unter den Apfelbäumen die erste große Marschpause eingelegt.
Schnell fanden sich helfende Hände aus der  Nachbarschaft, die unter der Anleitung von Anita Wenzel die Getränkeversorgung der ungewohnten Gäste übernahmen. Da aber schon auf dem Marsch bis hierher reichlich  flüssige Nahrung konsumiert worden war, befand sich die Stimmung schnell auf dem Höhepunkt.
Inzwischen kam jemand  auf die großartige Idee, man könne doch noch den neuen Schützenkönig Friedhelm Jabelmann in seinem Königshause besuchen. Alle Anwesenden stimmten dem Vorschlag laut jubelnd zu und machten sich sogleich - natürlich wieder in Formation - auf den Weg.
Im Königsquartier angekommen, wurde der Schützenbruder Wolfgang „Schnufdi“ Wolter mit der weiteren Leitung dieser Aktion betraut, da er der einzige war, der sich noch nicht seiner Schützenuniform der vergangenen Tage entledigt hatte.“

... ab jetzt nahm der 4. Tag ungeahnte Fahrt auf.

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Ankunft am Königshaus
(hinten, von links: Rudolf Thiele, Klaus Lüdemann, Hermann Wolter, Waldemar Schulz, Hans-Jörgen Lüdtke, Martin Grade, Peter Zipperle, Reinhard Sander, Horst Zipperle, Hartmut Krause;
Reihe davor, von links: Friedhelm Jabelmann, Karl Thiele, Siegfried Wolter,
 Karl Bense sen., Albert Hartwig, Horst Charly Schulze, Rudi Krause,
Karl-Heinz Gödecke;
im Vordergrund, von links: Werner Stödter, Wolfgang Schnufdi Wolter,
Detlef Schwieger, Herbert Pele´ Gauster)

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K ö n i g s o r d e r
N
achdem die Majestäten, die Offiziere und die Musik rechts rausgetreten  waren, ermunterten König und Vizekönig den frisch ernannten Kommandeur Schnufdi, mit seiner Truppe ordentliches Antreten und vernünftiges Marschieren einzuüben.
(von links: Siegfried Wolter, Reiner Hanke, Herbert Gauster, Wolfgang Wolter,
  Friedhelm Jabelmann, Klaus Lüdemann, Hermann Wolter, Karl Thiele,
Rudolf Thiele, Waldemar Schulz)

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Gesagt, getan - die Truppe übt ...
(von links: Karl Bense sen., Rüdiger Maatsch, Klaus Wolter, Martin Grade,
Helmut Schulz, Paul Walther, Albert Hartwig, Adda Grönecke, Charly Schulze,
Rudi Krause, Hartmut Krause, Karl-Heinz Gödecke, Hans-Jürgen Kammradt,
Günter Wenzel, Hans-Joachim Danike und Kommandeur Schnufdi)

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... und amüsiert sich dabei köstlich ...
(von links: Günter Stödter, Karl Bense sen., Martin Grade, Rüdiger Maatsch,
Helmut Schulz, Paul Walther, Reiner Hanke, Albert Hartwig, Charly Schulze,
Adda Grönecke, Rudi Krause, Peter Zipperle, Reinhard Sander, Horst Zipperle,
Karl-Heinz Gödecke, Hartmut Krause,  Hans-Jürgen Kammradt, Werner Stödter,
 Hans-Joachim Danike, Günter Wenzel, Ralf Kammradt)

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... genauso wie die Zuschauer, die äußerst angetan sind!

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Das lustige Geschehen lockt die ersten Zaungäste an.
(von links: Bärbel Peinert, Christel Danike, Lucie Thiele und Irmgard Bauer)

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Mit dem Marschieren klappt es jetzt und auf geht´s im Gleichschritt
und mit Musik zur Stärkung ins Königsquartier.

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Schnell geht´s zum gemütlichen Teil über und man harrt gespannt der Dinge,
 die da noch kommen sollen.
(von links: Wolfgang (Stappi) Reinhard, Reinhard Sander, Kurt (Kiki) Wolter, Albert Hartwig, Karl Bense sen., Horst Zipperle, Klaus Wolter;
vorne rechts: Martin Grade, Hartmut Krause und Vater Rudi)

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(von links: Hermann Burg-Wolter, Karl-Heinz Gödecke, Siegfried (Piko) Wolter,
 Paul Walther, Adolf (Adda) Grönecke, Rudi Krause;
vorne rechts: Horst (Hottel) Zipperle, Karl Bense sen.)

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Derweil versucht sich Günter Wenzel an der Trompete, bestaunt von
 Friedhelm Jabelmann, Hans-Jörgen Lüdtke, Piko Wolter
und Karl Tiehle (v.l.)

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Der Fotograf hat alle Mühe, mit seiner Kamera die Aktivitäten von Kommandeur Schnufdi einzufangen.

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Die Beteiligten werden immer wieder zu wahren Lachsalven hingerissen
(von links: Peter Zipperle, Rudolf Thiele und Vater Karl, Charly Schulze,
Hans-Jörgen Lüdtke, Klaus Lüdemann)

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(von links: Piko Wolter, Paul Walther,Adda Grönecke, Rainer Hanke, Rudi Krause)

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(von links: Charly Schulze, Rainer Hanke, Herbert (Pelé) Gauster, Günter Wenzel,
Detlef Schwieger, Reinhard Sander)

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Die Lust auf weitere Aktionen ist Wolfgang Wolter buchstäblich ins Gesicht geschrieben - Bruder Kurt amüsiert sich köstlich darüber.
 (rechts daneben: Albert Hartwig, Karl Bense sen., Hottel Zipperle, Klaus Wolter,
 Rüdiger Maatsch im Hintergrund und Martin Grade vorne rechts)

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Der Hof wurde umgepflügt.
(Hierbei mußte Werner Stödter als Zugpferd herhalten.)

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Anmarsch zur rituellen Fußwaschung mit einem Besen als Tambourstab.
(mit Günther (Lennox) Stödter und Kiki Wolter als Wasserträger)

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Nachdem die meisten Füße wieder sauber waren, wurde das
Waschwasser in der frischen Furche entsorgt.

„Als irgendwann die Getränke zur Neige gingen, zog die ganze Truppe wieder zur Grönecke´schen Gastwirtschaft, um dort auf dem Festsaal noch kräftig weiter zu feiern. Hier erhielt dann der Vizekönig Klaus Lüdemann öffentlich sein rituelles Fußbad.
Dieses Ereignis nahm dann Pastor Reinecke am darauffolgenden Sonntag zum Anlaß, von der Kirchenkanzel sein Mißfallen darüber auszudrücken. Gestört hat das aber niemanden. Im Gegenteil, diese gelungene Spontan-Veranstaltung, über die später noch lange gesprochen wurde, ging als legendärer „Vierter Tag“ in die Geschichte der Schützengilde Woltersdorf ein.“

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